Rätsel der Vergangenheit

Forum für Archäologie, archäologisches Grenzwissen und Prä-Astronautik
Aktuelle Zeit: Mi 8. Sep 2010, 21:32

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 416 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 38, 39, 40, 41, 42
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Mahabharata & Gentes
BeitragVerfasst: Di 17. Nov 2009, 12:06 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Di 13. Okt 2009, 16:33
Beiträge: 368
JamesBolivar hat geschrieben:
van Buitenen liefert die Register der CE, seine Übersetzung ist Bullshit)


Und dafür zitierst Du dann wie folgt: "In addition, Ganguli states clearly in his preface that he has tried to give "as literal a rendering as possible of the great work of Vyasa," and a literal rendering does not have the same aim as a more literary rendering."

Also Ganguli erzählt die Geschichte in Prosa-Form nach, v.B. versucht mehr die wörtliche Übersetzung - und Du bezeichnest das als Bullshit. Mehr muss man schon nicht mehr sagen.

Vielleicht noch ein paar Zitate aus der "Customer Review", auf die Du Dich beziehst:

"The third translation, and the only complete one I have, is that by Kisari Mohan Ganguli, published between 1883-1896. Mine is the economy paperback reprint in four stitched and sturdily-bound though poorly printed volumes, and runs to over 5000 closely printed pages. Although not, of course, based on the recent critical Poona edition of the Sanskrit text, this edition should serve well enough as a reading text for anyone but a Sanskrit scholar."

"As for the more recent three volumes of van Buitenen's translation (1973-78), which cover just one third of the total text (Books 1 to 5 of 18), although they represent fairly careful and up-to-date scholarship, and although they are beautiful examples of a well-thought-out layout and typography which makes for much easier reading than the cluttered pages of Ganguli, stylistically they too leave something to be desired, at least occasionally. Van Buitenen had his quirks too."

"Besides van Buitenen's occasionally quirky usage, it must be said that his rendering can sometimes be rather wooden, particularly in the passages he chose to attempt in 'verse.' On the whole, however, he has given us a version which at its best reads well, and one that is mercifully free of irksome archaic forms. His edition is also extremely well-organized, and has a substantial and helpful scholarly apparatus (lengthy introductions, plot summaries, notes, full indexes, etc.) which Ganguli's edition lacks."

Fazit: v.B ist seiner Ansicht nach wissenschaftlicher gehalten, Ganguli hat dafür mehr Gefühl, trifft also mehr die Seele des Mhb (wobei das natürlich sehr subjektiv ist). Klar wird, dass die Übersetzung von v.B. die bessere ist (auch wenn auch er seine Marotten hat- "Van Buitenen had his quirks too") aber das Gesamtwerk seiner Ansicht nach bei Ganguli besser "rüber kommt".

Wie zu erwarten, ist er daher froh, dass es beide Übersetzungen gibt und daher ist diese Bewertung auch nicht eine gegen v.B. und für Ganguli, sondern eine sowohl-als-auch-Bewertung.

Was Du daraus machst ist lachhaft.


Zitat:
4) The most prominent feature of Ganguli's style, apart from its literalness, is his employment of archaic forms such as "Thee" and "Thou" and "Thine," etc., forms which can at times grate on the modern sensibility.

Das bezieht sich auf die gelungene Nachbildung der Anredeformen entsprechend der subkulturellen Normen der Kshatrya, in deren Kreisen das Epos entstand und gepflegt wurde. Durch die Auslassung dieses Feature verfälscht Buitenen das Epos immens. Er verkauft eine gänzlich andere Darstellungsform, die falsche Eindrücke nährt. Ganguli erscheint uns holprig, entspricht aber dem Original. Das ist kein Umgangssanskrit.


Im Zusammenhang zitiert sieht da so aus und schon sieht man, dass nichts davon da steht!

"The most prominent feature of Ganguli's style, apart from its literalness, is his employment of archaic forms such as "Thee" and "Thou" and "Thine," etc., forms which can at times grate on the modern sensibility.

Despite his literalness and archaisms, however, and despite his occasional inaccuracies (some of which seem to be the product of misprints), Ganguli is always lively and never wooden; as an Indian, he seems really to have caught the spirit of the Mahabharata. His version, though it requires stamina to read, has great energy and succeeds marvelously in capturing the many interesting and colorful characters of the poem, and in vividly portraying the weird and wonderful things they get up to. Ganguli's is a lively edition I would certainly recommend."

Es ist lediglich nochmals das beschrieben, was ich schon gesagt habe. Ganguli hat viele Ungenauigkeiten in der Übersetzung, trifft aber das "indische Herz", während v.B. viel besser übersetzt, dafür aber das ganze ein wenig "hölzern" wirkt. Daraus ein immenses Verfälschen des Epos von v.B. zu machen ist nun wieder ein typischer James-Versuch der Übertreibung und Fälschung. Ebenso wie Dein Versuch diese Wertung mit der höchsten Punktzahl in einen "Verriss" umzudeuten. Unsinniger geht es nimmer!

Zudem: Ist diese eine Rezension das Maß aller Dinge? Wer ist der Autor, dass Du Dich in Deiner Verzweiflung auf einige wenige Sätze von ihm stützt, die angeblich Deine Thesen untermauern sollen (was sie allerdings nicht tun)?


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mahabharata & Gentes
BeitragVerfasst: Di 17. Nov 2009, 20:01 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mi 7. Okt 2009, 20:32
Beiträge: 341
Wohnort: Erkelenz
Cougar hat geschrieben:
Und dafür zitierst Du dann wie folgt: "In addition, Ganguli states clearly in his preface that he has tried to give "as literal a rendering as possible of the great work of Vyasa," and a literal rendering does not have the same aim as a more literary rendering."

Also Ganguli erzählt die Geschichte in Prosa-Form nach, v.B. versucht mehr die wörtliche Übersetzung - und Du bezeichnest das als Bullshit. Mehr muss man schon nicht mehr sagen.
Herr schmeiss Hirn vom Himmel. Da steht schwarz auf weiß das Gegenteil.

Mit dem Rest ist es nicht anders. Für jeden ausser einem Sanskritkundigen erklärt sich im Schlussabsatz. Da steht nicht, Sanskritkundige hätten was auszusetzen, sondern Sanskrit ist die einzige Alternative zu Ganguli.

Cougar hat geschrieben:
Fazit: v.B ist seiner Ansicht nach wissenschaftlicher gehalten, Ganguli hat dafür mehr Gefühl
Da steht fast genau das Gegenteil. Durch modernen Prosastil auf Kosten der Genauigkeit vom Original abzuweichen ist nicht wissenschaftlich. Deine Versuche Dir gegen klare Sachverhalte irgendwelchen Mist zusammenzureimen sind völlig überflüssig.

cougar hat geschrieben:
Zitat:
Das bezieht sich auf die gelungene Nachbildung der Anredeformen entsprechend der subkulturellen Normen der Kshatrya, in deren Kreisen das Epos entstand und gepflegt wurde. Durch die Auslassung dieses Feature verfälscht Buitenen das Epos immens. Er verkauft eine gänzlich andere Darstellungsform, die falsche Eindrücke nährt. Ganguli erscheint uns holprig, entspricht aber dem Original. Das ist kein Umgangssanskrit.
Im Zusammenhang zitiert sieht da so aus und schon sieht man, dass nichts davon da steht!
Das sind erklärende Ergänzungen, die ich für Leute dazuschreibe, die nichts davon wissen. Dem Rezensenten ist das alles bekannt. Der schreibt da eine Rezension, kein Fachbuch. Wer das Epos selbst liest, und sich etwas Hintergrund aneignet, braucht darüber nicht zu spekulieren.

_________________
Goscinny & Uderzo? Rätsel der Vergangenheit - Das gallische Dorf war gestern!
Mitbringen eigener Fische strengstens untersagt. Zuwiderhandelnde zahlen Korkengeld.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mahabharata & Gentes
BeitragVerfasst: Mi 18. Nov 2009, 11:58 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Di 13. Okt 2009, 16:33
Beiträge: 368
Zitat:
JamesBolivar hat geschrieben:
Cougar hat geschrieben:
Und dafür zitierst Du dann wie folgt: "In addition, Ganguli states clearly in his preface that he has tried to give "as literal a rendering as possible of the great work of Vyasa," and a literal rendering does not have the same aim as a more literary rendering."

Also Ganguli erzählt die Geschichte in Prosa-Form nach, v.B. versucht mehr die wörtliche Übersetzung - und Du bezeichnest das als Bullshit. Mehr muss man schon nicht mehr sagen.
Herr schmeiss Hirn vom Himmel. Da steht schwarz auf weiß das Gegenteil.


Tatsächlich fehlen hier in meinem Text einige Zitate, die dies deutlicher gemacht hätten aber ich habe nur begrenzt Zeit auf den ganzen Unsinn, den Du hier verbreitest einzugehen. Jeder kann sich ja den gesamten Text durchlesen, aber man hat ja auch einen eigenen Kopf und kann schon an der von Ganguli gewählten Form erkennen, dass er von einer rein wörtlichen Übersetzung abgerückt ist und die Geschichte in Prosa-Form nacherzählt, während v. B. versucht hat bei einer so weit wie möglichen wörtlichen Übersetzung die Form der Verse zu bewahren. Nichts anderes steht auch in diesem Beitrag. Die Formulierung "that he has tried to give..." sagt doch schon alles: Er hat es versucht....
Aber der gleiche Autor schreibt auch über v.B. Übersetzung, dass diese "free of irksome archaic forms" ist, also frei von den LÄSTIGEN archaic forms ist und dass Ganguli ganz nett zu lesen ist aber: "well enough as a reading text for anyone but a Sanskrit scholar".

So und nun nochmal: Bis auf einen haben sich alle sehr positiv über die v.B.-Übersetzung geäußert, manche sogar überschwänglich. Die von Dir zitierte hat einige Kritikpunkte, aber sie kritisiert auch Ganguli (lästige Formen, viele Fehler) und tendiert nur deshalb zu Ganguli, weil diese "mehr den Geist des Mhb." getroffen hat.

Was sagt uns das für die Diskussion hier? Nichts!
Und was sagen die "Hilfreich"-Bewertungen) Ebenfalls nichts, denn ich hätte z.B. auch die zitierte Stellungnahme als hilfreich angesehen und mir dann den v.B. gekauft, weil mir als Europäer der Geist des Mhb. nicht so wichtig wäre, sondern eher eine wissenschaftlich exakte Übersetzung, auch wenn sich diese etwas "hölzern" liest.

Also alles nur warme Luft. In Deiner Verzweiflung klammerst Du Dich an etwas, was jemand völlig unbekanntes bei Amazon geschrieben hat, stellst zusätzlich eine Menge weiteren Unsinn hier rein, der es gar nicht mehr Wert ist weiter kommentiert zu werden und meinst Du kannst immer noch den großen Mhb-Fachmann darstellen, obwohl Du am Anfang nicht einmal wusstest, dass es verschiedene Ausgaben und unterschiedliche Kennzeichnungen gibt, falsche Textstellen zitiert hast, einfachste englische Vokabeln falsch übersetzt, nicht erkennst, dass ein Text nicht aus dem Mhb. stammt, sondern nur von ihm inspiriert worden ist und obwohl Du nicht einmal Robin Hood von Arjuna unterscheiden kannst und obwohl .... müsste jetzt eigentlich alle Deine Beiträge der letzten 40 Seiten kopieren, weil praktisch in jedem ein Beispiel Deiner Unfähigkeit drin ist.

Ich bin mit Dir fertig. Dein Versuch Gentes zu widerlegen oder ihm Fälschung usw... zu belegen ist in Gänze und kläglich gescheitert und ich habe keine Lust mehr mich noch weiter mit den Phantasien eines kranken Menschen zu beschäftigen, der feuchte Träume bekommt, wenn er über die Megalithkultur nachdenkt.


Zuletzt geändert von Cougar am Mi 18. Nov 2009, 13:09, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mahabharata & Gentes
BeitragVerfasst: Mi 18. Nov 2009, 12:13 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mi 11. Mär 2009, 20:25
Beiträge: 961
Ach ja Cougar, jetzt hamma ja wieder die fünfte Jahreszeit.


Bild


War ne jute Büttenrede. :lol:

_________________
"Zwei Dinge sind unendlich - das Universum und die menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher." (Albert Einstein)


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mahabharata & Gentes
BeitragVerfasst: Mi 18. Nov 2009, 16:40 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mi 7. Okt 2009, 20:32
Beiträge: 341
Wohnort: Erkelenz
Nichts als pausenlos in den Thread gehämmerte Verstöße gegen http://dejure.org/gesetze/StGB/185.html, http://dejure.org/gesetze/StGB/186.html, http://dejure.org/gesetze/StGB/187.html.

Mich wundert, daß Frank dem weiterhin ermöglicht, über das Forum dermassen dreist Falschaussagen zu verbreiten. Dass die Mitleser das durchschauen ist klar. Wer aber auf solche Seiten stößt, ohne den Thread verfolgt zu haben, kann nicht ahnen, was hier abgezogen wird.

Dermassen den hier dargestellten Sachverhalten entgegengesetzte Lügen, selbst über den nachlesbaren Threadverlauf, kann sich doch kein normaler Mensch vorstellen, weil man normalerweise davon ausgeht, daß niemand so blöd sein kann, sich mit Behauptungen lächerlich zu machen, die bei jedem Zurückblättern als Falschaussagen auffallen.

Genau das nutzt der hier mit seiner Spam-Arie aus.

Wer will denn an Forendiskussionen teilnehmen, in denen ein Teilnehmer jede ihm mißliebige Sachaussage als Lüge und Fälschung diffamiert, und dabei seine Diffamierungen seitenweise auswalzt, um damit den tatsächlichen Sachvortrag zu überdecken, der dadurch in die Tiefen des Threads abgedrängt wird.

_________________
Goscinny & Uderzo? Rätsel der Vergangenheit - Das gallische Dorf war gestern!
Mitbringen eigener Fische strengstens untersagt. Zuwiderhandelnde zahlen Korkengeld.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mahabharata & Gentes
BeitragVerfasst: Sa 6. Feb 2010, 21:49 
Offline

Registriert: Sa 6. Feb 2010, 19:41
Beiträge: 1
JamesBolivar hat geschrieben:
Welchen Sinn sollen Zitate wie "er verwendet die vorhandene philologische Fachliteratur, er kennt die Redaktionsgeschichte seiner Quellen, er baut auf einer vorhergehenden Studie (Gentes 1977) auf, er hat sich sehr viel Zeit für eine gründliche Ausarbeitung seines Themas genommen in diesem Thread noch haben?

Hier steht inzw. zweifelsfrei fest, daß all das nur Makulatur ist, ungeprüfte Übernahme von Gentes Selbstbeschreibung ohne Überprüfung des von ihm dargestellten Materials.


Eine kurze Anmerkung zu meinem ZfA-Aufsatz von 2003:

Ich war damals von dem Umstand beeindruckt, dass Gentes zu einer historisch-soziologischen Problemstellung (Entstehung von Hochkulturen) tatsächlich soziologische Fachliteratur gelesen und verarbeitet hat und eine mögliche und sinnvolle, wenngleich nicht zwingende Kritik vorgebracht hat (Kritik des soziologischen Evolutionismus). Andere Vetreter der Präastronautik scheinen dagegen nicht einmal zu wissen, dass es eine Disziplin wie die Soziologie überhaupt gibt. Darüberhinaus schien mir der Aufbau seines Buches und seine Handhabung der Quellen nicht auf den ersten Blick anstößig.

Wie ich damals zumindest angedeutet habe (oder jedenfalls andeuten wollte), habe ich Gentes meinen Vertrauensvorschuss vorbehaltlich einer genauen Prüfung seines Umgangs mit den Quellen eingeräumt, die im Rahmen des betreffenden ZfA-Aufsatzes nicht zu leisten war. Das Risiko dieses Vertrauensvorschusses habe ich selbstverständlich allein zu tragen.

Und somit muss ich JB hier zustimmen: massgeblich für eine Bewertung von Gentes kann nicht mein Vertrauensvorschuss von 2003 sein, sondern allein eine detaillierte Prüfung seiner Behauptungen und Quellenbelege, wie sie in diesem Thread unternommen wurde.

MfG

Ingbert Jüdt


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 416 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 38, 39, 40, 41, 42

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie dürfen keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de